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Vertriebs-Chef Ronald Liebermann und seine Mitgründer – drei Informatiker der Humboldt-Universität – statten dafür Gebäude mit sogenannten Beacons aus. „Beacons sind kleine Streichholzschachtel große Sender, die an den Exponaten angebracht werden. Und wenn ich mit meinem Smartphone in die Nä- he von einem dieser Beacons komme, dann wird der Inhalt zu dem Exponat automatisch angezeigt“, so Liebermann. Herzstück des Netzwerks ist die shoutr. Boxx. „Diese Box braucht nur Strom, um ein WLAN-Netzwerk aufzubauen. Jeder der sich damit verbindet, kann auch alle Inhalte zugreifen, die in der Box gespeichert sind, ohne sich ins Internet einklinken zu müssen“, so Liebermann. „So lassen sich für jedes Exponat HD-Videos, Audiodateien oder 3D-Animationen auf mobilen Endgeräten anzeigen. Auch interaktive Inhalte, wie Spiele oder Quizzes können über das shoutr.Boxx-System übertragen werden. Das System ermöglicht so die Umsetzung innovativer Ausstellungskonzepte: Besucher erhalten automatisch Multimedia-Informationen zu genau dem Exponat, vor dem sie stehen, direkt auf ihr Smartphone und benötigen dafür weder eine Internetverbindung, noch eine App. Derzeit setzten beispielsweise die Deutsche Kriegsgrä- berfürsorge, die Universitätsbibliothek Leipzig und das Museum für Naturkunde Berlin, wo seit Mitte Dezember die große Dinosaurier-Ausstellung läuft, die Technologie ein. Ziele? „Humboldt-Forum, Neues Museum, Museumsinsel – das sind die großen Ziele.“ Aber auch der Einzelhandel. Liebermann: „Wenn man es im Geschäft einsetzt, dann kann man zum Beispiel sein Produkt schneller finden.“ (Zeitungsartikel im Verein Berliner Kaufleute und Industrieller – VBKI.)